Nach einem Begrüßungskaffee auf der Terrasse riefen Renate Thianich und Charlotte Auer zur Fahrerbesprechung und Ausgabe der Fahrtunterlagen. Das Roadbook für die von Renate und Charlotte ausgesuchte Strecke hat Peter Orgon geschrieben. Als zusätzliche Herausforderung hatten sich Renate und Charlotte eine ganze Reihe von Fragen zu einzelnen Punkten auf der Strecke überlegt.

  Das Teilnehmerfeld war auch heuer wieder sehr stark. 22 Teams mit insgesamt 43 TeilnehmerInnen waren zur Ausfahrt gekommen. Besonders stark vertreten waren die Modelle 900 und 9-3. Der älteste Saab war ein 96 V4 aus 1973. 

   Ab 11.00 Uhr starteten die TeilnehmerInnen an der Linde direkt vor dem Hotel Allmer im Minutentakt zur ersten Etappe. Die Route führte uns auf Bundes- und Landesstraßen über Bairisch Kölldorf, Stainz b. Straden, Muggendorf, Straden, Marktl, Johannisbrunn, Hof b. Straden, Deutsch Haselsdorf, Aigen und St. Anna am Aigen, mit einem kurzen Abstecher ins Burgenland nach Kalch und schließlich wieder zurück in die Steiermark über Neustift nach Schloss Kapfenstein.

   Die Be
zugspunkte zu den Fragen auf der Route zu finden und die Fragen dann richtig zu beantworten, war teilweise schon eine Herausforderung. So musste in Bairisch Kölldorf eine der wohl bekanntesten steirischen Melodien anhand von Noten, die auf der Fassade eines Gebäudes angebracht waren,  erkannt werden. Wer das Notenlesen beherrschte, war hier klar im Vorteil.

   Beim Bulldogwirt in Hof b. Straden legten viele einen vom Organisationsteam nicht geplanten Halt ein, um eine grandiose Sammlung von Traktoren, Autos, Motorrädern, landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen, sowie bäuerliche Gebäude und Gebrauchsgegenstände aus dem vorigen Jahrhundert zu bestaunen.

   Auf Schloss Kapfenstein genossen wir bei unserer Mittagsrast regionale Spezialitäten und einen herrlichen Ausblick ins Land. Auch hier gab’s eine Frage, „wie viele Hendln folgen dem Gockel“, zu beantworten.

    Die Nachmittagsetappe führte uns dann über Mahrensdorf, Fehring, Brunn und Hatzendorf nach Stang, wo ein „versteckter“ Trinkbrunnen ausfindig zu machen war, der anlässlich des Eat + Art – Festes 2004 errichtet wurde.

  Auf dem Gelände der Manufaktur Gölles galt es, ein Insektenhotel
aufzustöbern. Nach einem Zwischenstopp am Fuße der Riegersburg mit einer für viele nicht beantwortbaren Frage zur persönlichen Verbindung der Gallerin zu Schloss Kornberg ging’s weiter zur Zotter Schokoladen Manufaktur. Hier war nicht etwa der Name einer Schokoladekreation, sondern der einer Bronzefigur in der sogenannten „Schmuseecke“ im Freigelände herauszufinden: „Das verschenkte Lächeln“. Fürs Verkosten der unendlich vielen Schokoladesorten wären einige von uns wahrscheinlich gern den ganzen restlichen Nachmittag verweilt.

   Weiter ging’s nach Schloss Kornberg. Im Innenhof war aus einer Vielzahl vergitterter Fenster in unterschiedlicher Größe die maximale Anzahl der durch
die Gitterstäbe gebildeten Kästchen zu ermitteln. Auf der Sternwarte Auersbachtal war die Weltzeitsonnenuhr zu finden. Auf dem Rückweg nach Bad Gleichenberg über Rohrbach, Oberweißenbach, Fischa und Gnas berechneten wir noch den Durchmesser einer jungen „Museumslinde“ und fanden heraus, dass der Brunnen vor dem Trauteum in Trautmannsdorf auf der „Herzspur“ liegt. Mit einer Verspätung von mehr als einer Stunde erreichten wir schließlich unser Ziel in Bad Gleichenberg.

   Nach einem gemütlichen Abendessen lösten Renate und Charlotte die zwölf Rätselfragen und die drei Zusatzfragen auf und verkündeten die Ergebnisse:

1.       Platz: Jerome & Anna Livia Colloredo Mannsfeld           125 Punkte
2.       Platz: Werner Willimek & Evita Pollany                          120 Punkte
3.       Platz: Ulli Hrovat & Günter Kranzinger                          110 Punkte
                    Helmut Smakal & Christine Ptacnik
                    Martin Strubreiter & Daniela Pointecker

   Drei Teams mit gleicher Punktezahl auf dem 3. Platz. Darauf war das Organisationsteam natürlich nicht vorbereitet, hatten wir doch nur je einen Pokal für die Plätze 1 bis 3 dabei! Wir haben den Pokal schließlich an Ulli & Günter übergeben, und mit den Teams Helmut & Christine sowie Martin & Daniela die Übergabe ihres Pokals bei der Weihnachtsfeier am 1.12.2017 vereinbart.
Auch auf den Plätzen 8 und 11  landeten gleich mehrere Teams mit gleicher Punkteanzahl.


Conclusio: Unsere Herbstausfahrt „Süßes & Saures im Vulkanland“ ist Geschichte. Wir hatten wunderbares Wetter, eine interessante und abwechslungsreiche Strecke, jede Menge Spaß und freuen uns auf die nächsten Ausfahrten 2018!

Bilder: Erich Malzer, Peter Wintersteiger, Mike Wieser

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